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Vergessene Holzarten: für außergewöhnliche Interieurs


Wer an Holzböden denkt, denkt fast automatisch an Eiche. Und das aus gutem Grund. Eiche ist robust, vielseitig, zeitlos und hervorragend für Holzböden geeignet. Im Laufe der Jahre hat sie sich zu einer der wichtigsten Referenzen in der Welt des Parketts entwickelt. 

Doch Eiche ist längst nicht die einzige Holzart, die sich für Parkett eignet. Ulme, Esche, Walnuss, Douglasie, Afrormosia … Diese Holzarten geraten manchmal in Vergessenheit, bieten jedoch ebenso interessante Möglichkeiten. 

Jede Holzart hat ihre eigene Ausstrahlung, Geschichte und technischen Eigenschaften. Manche sind heller oder dunkler, andere härter oder weicher als Eiche. Einige haben eine dezente Maserung, während andere eine besonders markante natürliche Zeichnung aufweisen. Dennoch sind viele dieser Holzarten im Laufe der Zeit zunehmend in den Hintergrund gerückt. 

Mit unserer Forgotten Wood Species Collection bringt Belgiqa diese vergessenen Holzarten wieder in den Fokus.

Warum wurden so viele Holzarten „vergessen“?

Jahrhundertelang wurde Holz danach ausgewählt, was regional verfügbar war und für welchen Zweck das Material eingesetzt werden sollte. Unterschiedliche Holzarten fanden ihren Weg in Konstruktionen, Möbel, Treppen, den Schiffbau, den Innenausbau und in Fußböden – jeweils aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften. 

Im Laufe der Zeit wurde der Parkettmarkt immer einheitlicher und insbesondere Eiche entwickelte sich zur naheliegendsten Wahl. Verständlich, doch dadurch gerieten viele andere interessante Holzarten zunehmend in Vergessenheit. Dabei bieten sie auch heute noch außergewöhnliche Möglichkeiten für Holzböden und Parkett. 

Für Architekten und Innenarchitekten eröffnet sich dadurch zudem eine wesentlich größere Materialpalette. Wer über Eiche hinausblickt, entdeckt neue Farben, Strukturen und natürliche Maserungen, die einem Interieur einen völlig anderen Charakter verleihen können.

Ein Material, völlig unterschiedliche Charaktere

Das Besondere an Holz ist, dass die Wahl einer anderen Holzart weit über die Farbe hinausgeht. Jede Holzart besitzt von Natur aus ihre eigene Grundfarbe, Maserung und Zeichnung. 

Die unten beschriebenen Farben beziehen sich auf das Holz in seinem rohen, unbehandelten Zustand. Mit unseren Oberflächenbehandlungen können wir diese natürliche Basis weiter veredeln und unterschiedlichste Farbtöne und Ausdrucksformen schaffen.

5 vergessene Holzarten

Fünf Holzarten. Fünf völlig unterschiedliche natürliche Ausgangspunkte, die wir mit unseren Oberflächenbehandlungen weiter auf den Charakter und die Atmosphäre eines Interieurs abstimmen können.

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Afrormosia

Afrormosia weist von Natur aus goldbraune bis dunkelbraune Farbtöne sowie eine feine Maserung und elegante Zeichnung auf. Das Holz ist härter als Eiche und dadurch besonders widerstandsfähig – auch in intensiv genutzten Räumen.

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Esche

Im unbehandelten Zustand ist Esche auffallend hell und zeichnet sich durch deutlich sichtbare Jahresringe aus.

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Douglasie

Im unbehandelten Zustand erkennt man Douglasie an ihren warmen, lachsfarbenen bis rotbraunen Tönen und den deutlich sichtbaren Jahresringen, die für eine markante natürliche Zeichnung sorgen.

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Ulme

Ulme besitzt von Natur aus eine warme gelb- bis rotbraune Farbe und eine lebendige, teilweise wellige oder geflammte Maserung. In Bezug auf die Härte ist Ulme mit Eiche vergleichbar.

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Walnuss

Walnuss zeichnet sich durch ihre feine, abwechslungsreiche Maserung und natürlichen Brauntöne aus. Keine zwei Dielen sind vollkommen identisch. Walnuss ist nur etwas weicher als Eiche und wird vor allem wegen ihres ausgeprägten Charakters und ihrer edlen Ausstrahlung geschätzt.

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/Vergessene Holzarten in Bauprojekten

Fertigparkett Afrormosia BQAF CUSTOM

/ Koen Vandamme

Fertigparkett Douglasie fir BQD CUSTOM

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Fertigparkett Esche BQAS206 Soft Cream

Mayelle Architecte D’interieur /

Fertigparkett Ulme BQE401 Medium Powder

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Fertigparkett Nussbaum BQW801 Dusty Tan

Margaux Doulliez rover shoots

Eine Alternative zu Eichenparkett?

Darum geht es uns eigentlich nicht. Wir möchten Eiche nicht ersetzen. Dafür ist sie eine viel zu schöne, vielseitige und wertvolle Holzart. Aber warum sollten wir uns ausschließlich auf Eiche beschränken? 

Ein Architekt, der einen hellen Boden mit ausdrucksstarker Maserung sucht, kann beispielsweise Esche in Betracht ziehen. Für ein wärmeres und raffinierteres Interieur kann Walnuss eine interessante Wahl sein. Afrormosia wiederum kombiniert eine hohe Härte mit einer warmen, eleganten Farbe. Und wer eine natürliche, markante Holzstruktur bevorzugt, entdeckt mit Ulme oder Douglasie ganz andere Möglichkeiten. 

Die Wahl der richtigen Holzart hängt daher nicht nur von ihrer Härte oder ihren technischen Eigenschaften ab. Auch Farbe, Maserung, Struktur, natürliche Variation und die Art und Weise, wie ein Material innerhalb eines architektonischen Konzepts wirkt, spielen eine wichtige Rolle. 

Genau hier werden weniger bekannte Holzarten besonders interessant. Sie geben Designern, Planern und Endkunden mehr Freiheit bei der Wahl eines Bodens, der nicht nur zum Interieur passt, sondern dessen Charakter aktiv mitbestimmt.


Charaktervolles Holz mit dem Komfort von heute

Die Wahl einer besonderen Holzart bedeutet nicht, dass man auf modernen Komfort verzichten muss. Unsere vergessenen Holzarten werden zu Mehrschichtparkett verarbeitet und eignen sich für die Kombination mit einer Fußbodenheizung. 

Auch die Pflege ist nicht aufwendiger als bei unseren Eichenparkettböden. Wie unsere Eichenböden werden auch die vergessenen Holzarten mit Öl behandelt und benötigen die gleiche unkomplizierte Pflege. So entscheiden Sie sich vor allem für eine andere Optik und einen anderen Charakter – nicht für zusätzlichen Pflegeaufwand.

Entdecken Sie unsere vergessenen Holzarten


Ulme, Esche, Walnuss, Douglasie oder Afrormosia? Die Unterschiede in Farbe, Maserung und Charakter lassen sich am besten entdecken, wenn man das Holz selbst sieht und fühlt. Bestellen Sie Ihre Muster und entdecken Sie, welche vergessene Holzart am besten zu Ihrem Interieur oder Projekt passt.

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